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In der Psychotherapie erarbeiten wir gemeinsam neue Verhaltens- und Erlebensmuster, die wir mit Hilfe verschiedener Methoden einüben.

Ziel ist es, die negativen Muster durch positive zu ersetzen.

Die Verhaltenstherapie ist eine gedanken- und handlungsorientierte, problembezogene Therapieform.

 

Während der Psychotherapie lernt man Stimmungen, Gefühle, Gedanken, Verhaltensweisen und ihre Zusammenhänge wahrzunehmen und zu verstehen. Während der Therapie werden einem Hilfsmittel in die Hand gegeben, mit denen man mehr Kontrolle und Einsicht über sein Fühlen, Denken und Verhalten erlangt.

 

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„Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man.

Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr.

Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt.

Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst zu tun und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen.

 

Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du?

Man muss immer nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.

Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste.

  Das ist wichtig.“

(Michael Ende, Momo)